Father John Misty

© Ward & Kweskin
Father John Misty
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  • Friday, 3 March 2023
  • Columbiahalle
  • 18:30
  • 20:00

Veranstalter: Fremdveranstalter

Drei Stücke hat Father John Misty aus seinem kommenden Album „Chloë and The Next 20th Century“... more

Chloë and the Next 20th Century

Drei Stücke hat Father John Misty aus seinem kommenden Album „Chloë and The Next 20th Century“ bislang vorab veröffentlicht. Jedes einzelne davon ist ein echter Solitär, keines gleicht dem anderen, wie auch die zugehörigen und sehr unterschiedlichen Videos, jedes für sich, drei funkelnde Diamanten sind. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das komplette künstlerische Konzept, das Josh Tillman um sein neues Projekt gewoben hat, wieder einmal ganz großartig geworden ist. „Funny Girl“ ist eine getragene Klavier- Ballade im ausladenden Stil der 50er, die sich im weiteren Verlauf mit Bläsern und Streichern zu einem Bigband-Sound entwickelt, während im zugehörigen Video eine elegante Qualle durch die Landschaft tanzt. „Q4“ wiederum ist ein flotterer Song mit Cembalo und Four-to-the-floor- Schlagzeug rund um eine Schriftstellerin, die langsam mit der Dunkelheit verschwimmt. Passend dazu ist der Schwarz-Weiß-Film in Schreibmaschinenoptik gehalten. Und dann ist da noch die jüngste Single „Goodbye Mr. Blue“, der zutiefst traurige Song um eine tote Katze und eine vergangene Liebe im Stil von Willie Nelson oder Harry Nilsson. Hier stammen die spektakulären Landschaftsaufnahmen aus der Nähe von Sofia und im Video wird noch eine zweite Geschichte auf Bulgarisch erzählt. Kurz gesagt: Father John Misty ist wieder zurück und hat seine Inspirationen auf allen Seiten des Great American Songbook gefunden. Dabei stellt er erneut seine Songwriting-Qualitäten und seine Hingabe an das perfekte Arrangement unter Beweis. Als Schlagzeuger hat er das Gespür für das Timing, als Gitarrist das Talent für Harmonien, als Arrangeur das Gefühl für den großen Klang und seine weitgespannten Melodiebögen umhüllen den explosiven Inhalt der Stücke mit filigraner Schönheit. Man kann es sich schon vorstellen, wie dieser Crooner vor dem Herrn die Songs live vorträgt und zwischen völliger Ekstase und kühler Zurückhaltung das ganze Alphabet des musikalischen Ausdrucks auf die Bühne bringt.

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