Patti Smith & her band

© Steven Sebring
Patti Smith & her band
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  • Freitag, 12. Juni 2020
  • Zitadelle Spandau
  • 17:00
  • 19:00

Veranstalter: Trinity Music

1975 erschien das erste Album von Patti Smith and her band, das bahnbrechende und wegweisende... mehr

1975 erschien das erste Album von Patti Smith and her band, das bahnbrechende und wegweisende Horses. 2015, als Patti Smith mit ihrer Band das 40jährige Jubiläum dieses legendären Meisterwerks mit einer Welttournee feierte, darunter zehn Konzerten in Deutschland, beschrieb sie Horses lakonisch: „three chord rock merged with the power of the word.” Bis heute ist Horses eines der einflussreichsten Meisterwerke der Rockgeschichte.
Das Album beginnt mit einer geradezu hymnischen Erklärung der persönlichen Verantwortung für alle Dinge, die bis heute als ein Motto begriffen werden kann, das über dem Werk von Patti Smith leuchtet: “Jesus died for somebody’s sins but not mine”…

Wenn Patti Smith im Juni 2020 nach einer Reihe von spektakulären und gefeierten (und natürlich ausverkauften), tatsächlich immer „gloriosen“ (SZ) Einzelshows – vom Open Air vorm Kölner Dom bis zu zwei denkwürdigen Berliner Akustik-­‐Konzerten im Pierre Boulez Saal und in der Gethsemanekirche anlässlich von „30 Jahre Fall der Mauer” – erstmals seit 2015 wieder zu einer größeren Tournee nach Deutschland kommt, dann kann das Publikum einen weiteren Schritt der Verwandlung der Künstlerin von einer Punk-­‐Ikone zu einer weisen, doch immer noch wilden, mitunter auch angesichts der Verhältnisse ausdrücklich wütenden, kämpferischen Schamanin erleben. Die „emeritierte Punkerin” (Frank Junghänel) ist mit ihren 73 Jahren eine der ganz großen Ikonen der Rockmusik, aber auch der Literatur, und ihre aufregenden, faszinierenden Bühnenshows lösen Begeisterung quer durch alle Generationen aus. „Liebe ist größer als der Tod“ (Tagesspiegel), ein anderes Leben, eine bessere Welt ist möglich: People Have The Power!

„Es gibt keine wie sie in unserer Gegenwart“ (FAZ): „Keine Hohepriesterin, sondern eine fleißige, kluge Frau“ (SZ), eine „einzigartige Mystikerin“ (FAZ), eine „Rock-­‐Diva“ und „Galionsfigur der New Yorker Punkbewegung“ (NZZ), eine „Meisterin der Anbetung und der Anverwandlung“ (Tagesspiegel), „die Wölfin – gefährlicher als früher“ (SZ) und „Draculas sanfte Tochter – die Poetin des Punkrock“ (Der Spiegel), bei allem aber immer und unbedingt: Die „Queen of Cool“, wie Michael Stipe festhielt.

Im Juni 2020 kommen Patti Smith and her band noch einmal auf Deutschland-­‐Tournee, mit Lenny Kaye (Gitarre), ihrem Weggefährten von ihrem allerersten Duo-­‐Konzert an, mit Jay Dee Daugherty (Schlagzeug), ebenfalls Gründungsmitglied ihrer Band, und mit Tony Shanahan (Bass, Keyboards), der nicht nur seit 25 Jahren ebenfalls Bandmitglied ist, sondern dem sie auch in all ihren sonstigen Besetzungen vertraut.

„Auf der Bühne, als Musikerin ist Patti Smith sanfter geworden mit den Jahren, doch nicht weniger eindringlich. Sängerin, Frontfrau, Performerin, Mystikerin, Dichterin, Malerin, Fotografin – Bilder-­‐ Macherin im schönsten Sinn des Wortes, das ist Patti Smith. Es gibt keine wie sie in unserer Gegenwart, sorgsame Sammlerin und Bewahrerin im Reich der Toten und der Lebenden, Begleiterin in der Wirklichkeit und in den Träumen.“ (Rose-­‐Marie Gropp in der „FAZ“).

„Wer ist Patti Smith? Dichterin, Musikerin, Literatin, Künstlerin und Aktivistin, ‚Hohepriesterin des Rock‘. (…) Schon ihre frühen Platten synthetisieren Velvet Underground, Janis Joplin (also jedenfalls Bluesrock) und Spoken Word – kein Mensch kann sagen, zu was eigentlich. Nur, daß daraus schon der klassische Punk zu winken scheint, ist klar. Ihr Gesang klingt mal wie ein zürnendes Jauchzen, mal wie eine Turbovision von Nico (…), ein animalischer Verismo.
Eine selten gezogene, aber wesentliche Verbindung ist die von Fleiß und Punk, Punk und Disziplin. ‚Wer nicht hart arbeitet, wird es nie zu etwas bringen‘, sagte sie der SZ: ‚Daß Warhol nur mit Rumstehen Warhol wurde, ist ein Mythos. Er hat hart gearbeitet’.“ (Juliane Liebert in der „SZ“)

„Ihre Stimme ist heute tiefer, wärmer als einst. Ihre Zauberkraft ist stark und golden.“ (Nadine Lange im „Tagesspiegel)

„Gegen die Macht vorherrschender Moden und Ideale inszeniert sie ihr Frausein jenseits aller weiblichen Klischees. Mit ihren Hosenträgern und ihrem stolzen Blick auf dem Cover ihres Debütalbums ‚Horses‘ liefert Patti Smith ein Rollenmodell für Frauen jedweder Generation. (…) Punk formuliert sich bei ihr eher in Haltung, Stil, in ihrer Androgynie. Die Rockmusik dient ihr oft lediglich zum Transport ihrer elaborierten Texte.“ (Frank Junghänel in der „Berliner Zeitung)

„Der Furor der klugen, 67 Jahre alten Frau. Der irrwitzige Glaube an eine Macht der Wörter (…) Die Band spielt eucharistisch glühende Fassungen von ‚Redondo Beach‘, ‚My Blakean Year‘, ‚Birdland‘ -­‐ bei dem Patti Smith mitten im Stück Dichterkladde und Lesebrille von sich wirft und sich tatsächlich in eine Wölfin verwandelt, die gefährlicher wirkt als früher. (…) Ungefähr drei Stunden nach Konzertende geht langsam die Gänsehaut weg.“ (Joachim Hentschel in der „SZ“)

„Als Patti Smith dann ‚Gloria‘ spielte, kletterten eben noch unscheinbare ältere Fans über Kirchenbänke und warfen vor der Bühne rhythmisch ihre Arme in die Lift. Bei ‚Banga‘ fingen sie schließlich an zu jaulen. Als man, noch etwas entrückt, wieder auf die profane Straße trat, überall fragende Gesichter: Ist das wirklich passiert?“ („FAS“)

„Patti Smith besitzt eine coole, charismatische Bühnenpräsenz (…) Niemand bewahrt so leidenschaftlich die Überlieferung der weltweiten Lower-­‐East-­‐Side-­‐Szene, also eine imaginäre und von ihr ständig erweiterte Familie von Paul (Symbolist) und Tom (Punk) Verlaine, zwischen Beat und Blank Generation.“ (Rolling Stone)

„Ein Abend, der einem den Glauben an die Musik zurückgibt. Danke, Patti!“ (eclipsed)

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