Leila Martial BAA Box

© Dag Alveng
Leila Martial BAA Box
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  • Sonntag, 3. November 2019
  • Quasimodo
  • 21:00
  • 22:30

Veranstalter: Fremdveranstalter

Leïla Martial   lead vocals, glockenspiel Pierre Tereygeol   guitars, vocals... mehr

Leïla Martial lead vocals, glockenspiel
Pierre Tereygeol guitars, vocals
Eric Perez drums, vocal bass, guitar, sampler

Vor zehn Jahren stand die vielseitig talentierte Französin Leïla Martial an einem Scheideweg und gab schließlich der Musik den Vorzug vor der Schauspielerei. Wie sie mit ihrem Trio Baa Box (benannt nach dem Blöken von Schafen) jedoch eindrücklich unter Beweis stellt, hat sie sich ein gehöriges Maß an Theatralität erhalten: Spielerisch schickt sie ihr gesangsakrobatisches Repertoire aus oft wortlosem Gurren, Schreien, stimmlichen Sinkflügen und Grunzgeräuschen auf eine magische Reise in ein Land, wo kein Genre existiert. Unterstützt von den tanzbaren Rhythmen des Schlagzeugers Eric Pérez und den strahlenden Klangfarben und Kontermelodien des Gitarristen Pierre Tereygeol impft Martial ihren elastischen Strukturen, die live durch originelle Looptechniken erzeugt werden, ein sprudelndes Pop-Gefühl ein. Auf „Warm Canto“, dem kürzlich erschienenen Album des Trios, lassen sich in den überbordenden Arrangements ohne weiteres Einflüsse von wagemutigen Gesangsexperimentalist*innen wie Björk, Camille und Maria João vernehmen, wobei Spielfreude und musikalische Abenteuerlust zuweilen über die subtile Virtuosität der Gruppe hinwegtäuschen. Martial und ihre Bandkollegen verstehen den Jazz als eine Plattform, auf der sie neue melodische und rhythmische Ideen ausprobieren können. Sie feilen so lange an ihren täuschend einfachen Songs, bis sie zu strahlen beginnen und ihr Publikum begeistern und überraschen.

A decade ago multi-talented French singer Leïla Martial reached a fork in the road, and chose a career in music over one as an actress. But as evidenced by her lissome trio Baa Box (named for the bleating of a sheep) she’s retained a great deal of her theatricality, playfully channelling her arsenal of often wordless vocal coos, cries, swoops, and grunts into a magical journey to a land where genre doesn’t exist. Expertly supported by the percolating, danceable rhythms of drummer Eric Pérez and the Technicolor sound washes and countermelodies of guitarist Pierre Tereygeol, Martial injects a fizzy pop sensibility into elastic structures manufactured live through inventive looping techniques. On the trio’s recent album “Warm Canto” one can hear the influence of daring vocal experimenters like Björk, Camille, and Maria João in the effervescent arrangements, where a sense of fun and adventure masks the group’s subtle virtuosity. For Martial and her partners the jazz tradition offers a platform to improvise with new melodic and rhythmic ideas, endlessly tweaking deceptively simple songs into vividly blossoming vignettes that both delight and challenge listeners.

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