Hurts

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  • Mittwoch, 15. November 2017
  • Ufo im Velodrom
  • 18:00
  • 19:30

Veranstalter: Trinity Music

Das britische Synthie-Duo Hurts tauchte 2010 aus dem Nichts auf und dominierte auf Anhieb die... mehr

Desire Tour 2017

Das britische Synthie-Duo Hurts tauchte 2010 aus dem Nichts auf und dominierte auf Anhieb die internationalen Charts. Sowohl ihr Debütalbum „Happiness“ als auch die überwältigenden Singles „Wonderful Life“ und „Stay“ hielten sich über Monate in den Hitlisten Europas und erlangten zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen. Mit ihrem eleganten Stil zwischen New Wave, Synthie-Musik sowie melancholischem Zeitgeist-Pop waren Theo Hutchcraft und Adam Anderson die Protagonisten einer neuen Bewegung von Künstlern, die die Ideale der 80er in die Gegenwart transportiert. 2013 erschien ihr zweites Album „Exile“ und 2015 das dritte Werk „Surrender“, die beide die Erfolge des Debüts sofort bestätigten. Erneut enterten Hurts europaweit die Top 10 der Charts, die Singles „Miracle“ und „Blind“ entwickelten sich ebenfalls zum Hit. Nun wird im Spätsommer das nächste Kapitel ihrer außergewöhnlichen Karriere geschrieben: Dann erscheint mit „Desire“ ihr viertes Album, das Hurts mit neuen Sounds und Akzenten zeigt. Zwischen dem 14. November und dem 4. Dezember kommt das Duo für vier Konzerte in Hamburg, Berlin, München und Köln nach Deutschland.

Vieles, was bei Hurts wie ein klug überlegtes Gesamtkonzept wirkt, war eher die Folge von Zufällen. So ist das stilvolle Auftreten von Theo Hutchcraft und Adam Anderson, die mit ihren schmal geschnittenen Anzügen einen neuen Modetrend in England auslösten, dem Umstand geschuldet, dass sie vor ihrem Durchbruch häufig zum Sozialamt mussten und mit ihrer Kleidung Würde bewahren wollten. Auch ihr Sound entspringt eher einem intuitiven Gefühl als einem großen Masterplan. Natürlich finden sich bei Hurts Referenzen an den Pop und New Wave der 80er, an Künstler wie Joy Division, Depeche Mode oder Pet Shop Boys. Doch laut Theo Hutchcraft „sind wir zu jung, um tatsächlich eine Verbindung zu diesen Bands zu verspüren“.

Bereits vor Hurts unternahmen der 31-jährige Sänger Hutchcraft und der 33-jährige Keyboarder und Gitarrist Anderson mit den Synthie-Pop-Projekten Bureau und Daggers erste Schritte. Doch die Zeit schien noch nicht reif für ihren mutigen, modernistischen Blick auf die Ideale des 80er-Pop. Erst nach Gründung von Hurts trafen sie mit ihrer Melange aus melancholischen Melodien, eleganten Soundscapes, extravaganten Videos und subtil hoffnungsvollen Texten den Nerv des Zeitgeistes.

So fanden sie sich in der renommierten BBC-Liste ‚Sound of 2010’ wieder, ihre Single „Wonderful Life“ stieg europaweit hoch in die Charts und erhielt unter anderem in Deutschland und der Schweiz Multi-Platin. Im Fahrwasser dieser Errungenschaften geriet auch das 2010 veröffentlichte Album „Happiness“ zum Hit. In England avancierte es zum bestverkauften Debüt des Jahres, in elf weiteren Ländern notierte es unter den Top 10 und verkaufte sich bislang über zwei Millionen Mal. Ihre optische Präsentation schuf ein neues Bild von edler Coolness, das zum Trademark für eine ganze Generation junger Synthie-Musiker und ihrer Anhänger werden sollte.

2011 konnten Hurts die Früchte ihrer Arbeit ernten. Ein Bambi, ein Echo, ein Virgin- und ein MTV Movie Award sind nur einige der Preise, die die beiden Stilikonen gewannen. Auch das zweite Album „Exile“ von 2013 sowie das dritte Werk „Surrender“, das 2015 erschien, steckten beide voller Stil, Eleganz sowie großer Pop-Hymnen und bescherten dem geschmackssicheren Duo erneut hohe internationale Chartplätze.

Nun erscheint im Spätsommer das vierte Album „Desire“, das viele neue stilistische Einflüsse von Fleetwood Mac über New Order bis hin zur sexy Funkyness von Prince aufweist. Die unlängst veröffentlichte Vorab-Single mit ihrem ebenso berührenden wie morbide stilvollen Videoclip zeigt aber noch eine ganz neue Facette in ihrem Sound: Der Song ist überraschend tanzbar, gleichzeitig aber weist er ein völlig neues Element in ihrer Musik auf: ein ausgiebiges und technisch virtuoses Gitarrensolo. Damit beweisen Hurts erneut ihre Innovationsfähigkeit und den Mut, sich immer weiter zu entwickeln.

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