Richie Kotzen

+ The Konincks

Richie Kotzen
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  • Samstag, 16. September 2017
  • Frannz
  • 19:00
  • 20:00

Veranstalter: Trinity Music

ichie Kotzen ist ein Wunderkind an der Gitarre, der er schon mit sieben Jahren verfällt. Seit... mehr

"Salting Earth Euro Tour 2017"

ichie Kotzen ist ein Wunderkind an der Gitarre, der er schon mit sieben Jahren verfällt.
Seit 1989, mit knapp 20 Jahren, veröffentlicht der US-Amerikaner regelmäßig Solo-Alben. Von 1991 bis 1993 spielt er bei Poison, von 1999 bis 2002 bei Mr. Big. Kotzens Bandbreite wird aber nicht nur durch Rock definiert, er ist auch im Blues, Rhythm and Blues, Funk, Fusion und Jazz zuhause. Diese Zutaten kombiniert er mit seiner soullastigen Stimme, die ein wenig an Soundgardens Chris Cornell erinnert. Kotzen ist für Kollaborationen jeglicher Art zu haben: 1993 spielt er auf dem Stevie-Salas-Album „The Electric Pow Wow“ sowie 1996/97 auf zwei Alben des Funk-Rock-Bassisten T. M. Stevens („Sticky Wicked“ und „Radioactive“). Er veröffentlicht außerdem zwei Jazz-Blues-Rock-Fusion-Alben mit Greg Howe (1995/97). Im Jahre 1999 nimmt er ein Jazz-Prog-Rock-Fusion-Album mit Stanley Clarke und Lenny White unter dem Namen „Vertú“ auf. 2006 ist er zudem als Gast-Sänger und Songwriter auf dem Album „Rough Beat“ (2010 unter dem Titel „Resurrection“ neuaufgelegt) des Blues-Funk-Rock-Gitarristen Steve Saluto zu hören. 2009 entsteht in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Richie Zito (u.a. Cher, Cheap Trick, Heart, Poison, Mr. Big) unter dem Projekt-Namen Wilson Hawk das Album „The Road“, auf dem sie den R'n'B-Soul-Pop der 60er und 70er wieder aufleben lassen.

Seit 2012 spielt Kotzen mit  Schlagzeuger Mike Portnoy (Ex-Dream-Theater, Avenged Sevenfold) und Bassist Billy Sheehan (Mr. Big) in dem Rock-Trio The Winery Dogs, mit dem er bisher zwei Alben veröffentlicht hat. Nach deren letzten Tournee 2016 nimmt er sich bewusst eine Auszeit. „Ich habe folgende Theorie über Schreibblockaden“, erklärt er. „Ich glaube nicht an sie. Meiner Erfahrung nach führt Ideenlosigkeit dazu, dass man nichts schreiben kann. Wenn man aber Output haben will, muss man Input haben. Also kommt es am Ende auf die Balance zwischen Kunst und Leben an. Man braucht einen Ausgleich zwischen diesen beiden, und deshalb sind für mich lange Pausen ohne  Musik wichtig.”

Sein neuestes Werk „Salting Earth“ (VÖ: 14. April 2017) entsteht nach, oder besser gesagt, in einer solchen Pause, denn „in genau dieser Auszeit kommen mir die ersten Ideen. Wenn ich dann wieder im Musik-Modus bin, ist die kreative Energie sofort da. Ich befinde mich in einer Art Trance und die Songs schreiben sich quasi wie von selbst: Texte, Musik, Produktion, Performance — alles passiert von selbst und gleichzeitig.” Die Mehrzahl der Stücke auf „Salting Earth“ sind dann auch das Werk der Ein-Mann-Produktions-Maschine Richie Kotzen, außer bei „Make It Easy” wirkt Backgroundsängerin Julia Lage mit.

„Es geschieht nicht bewusst, dass ich am Ende einer Produktion der einzige Beteiligte bin“, gibt Kotzen zu. „Das hat etwas mit meinem Songwriting-Prozess und der Dokumentation meiner Ideen zu tun, womit ich Ende der Achtziger in einem provisorischen Studio in der Scheune meiner Eltern angefangen habe. Ich bin ziemlich isoliert aufgewachsen und habe schnell festgestellt, dass ich die Musik am besten aus meinem Kopf und in ein akustisches Format bekomme, indem ich alles selber mache.”  „Salting Earth” live zu präsentieren ist der nächste logische Schritt. „Meine wahre Leidenschaft ist das Touren — so viel live zu spielen, wie ich kann, wo ich kann und wann ich kann. Das ist nämlich eines der wenigen Dinge, die man nicht kopieren, stehlen oder downloaden kann. Es ist eine fesselnde Erfahrung, dieses Geben und Nehmen zwischen Künstler und Publikum, es gibt wirklich nichts Schöneres auf der Welt.”

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